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Abstimmen für das Projekt „Platz Da!“ noch bis 18. August.

Hallo Leute,

unser Projekt „Platz da!“ hat es in die erste Runde vom Social Impact Lab geschafft! Falls wir unter die ersten 15 kommen, kriegen wir Know-How-Förderung, und Beratung. Das wäre eine große Hilfe für die Weiterführung des Projekts. Bis zum 18. August könnt ihr unter folgendem Link für uns abstimmen:

https://voting-socialimpact.eu/Startery_Professional_Juli_2017

Dort ist eine Liste aller beteiligten Projekten. Ihr müsst recht weit runterscrollen, um zu dem Projekt zu kommen. Leider ist die Liste nicht nach der Höhe der Stimmen sortiert. Wenn ihr den Namen anklickt, gibt es auch weitere Infos zum Projekt. Unter dem Namen ist ein Button zum Abstimmen mit der aktuellen Stimmzahl.

Nach dem anklicken müsst ihr noch eure E-Mailadresse angeben und die AGB akzeptieren.

Was ist „Platz da?“

Wir sind fünf Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen (z.B. lind, Taubblind, Schwerhörig, Körperliche Einschränkung, Lerneinschränkung), die mit den unterschiedlichsten Kunstformen arbeiten (z.B. Fotografie, Lyrik, Tanz, Modeschmuck)

Wir organisieren Kunst-Vermittlung in der NGBK – Neue Gesellschaft für bildende Kunst. Dort zeigen wir den Besucher’innen in selbst gewählten Formaten unsere Sicht auf die Kunstwerke und Ausstellungen. Initiiert und geleitet wird das Projekt von Stefanie Wiens. Sie hat schon mehrere Arbeiten zum Thema inklusive Kunst im Museum für alle geschrieben und unterstützt uns aus fachlicher Sicht bei den Vermittlungs-Angeboten.

Wer mehr wissen will kann unseren Blog besuchen:

https://platzda2017.tumblr.com/

Wir sind auch bei Facebook und auf der seite der NGBK zu finden.

Also, ran an die Tasten!

Stimmt ab für Platz da! Noch bis 18. August.

Viele Grüße und danke für eure Unterstützung,

Katrin Dinges

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Platz da: Wir kreieren barrierefreie Kugeln!

Wir laden Euch herzlich ein in die Ausstellung Dreams&Dramas. Law as Literature um “Platz da!“ live zu erleben:

Samstag, 6. Mai 2017, ab 13 Uhr

Ort: NGBK – Neue Gesellschaft für Bildende Kunst Oranienstr. 25, 10999 Berlin-Kreuzberg

Barrierefreie Kugeln kreieren

Farben bestimmen unseren Alltag und unsere Identität. Das wissen auch Anka Benara und Arnold Estefan. Ihr fragiles Kugel-Kunstwerk „Jus soli – Right of Soil“ wird gerade in der Ausstellung „Dreams&Dramas. Law as Literature“ präsentiert. Die Künstler*innen trennten die Fahnen ihres Herkunftslandes Rumänien sowie die Flaggen der Geburtsländer ihrer Eltern auf und formten aus den Fäden bunte Kugeln. Darin vermischen sich nicht nur die Farben der Flaggen, sondern auch Geburtsort- und Herkunftsrecht. Ein spannendes Konzept, dessen Kunstwerk jedoch nicht angefasst werden darf und damit nicht für alle erfahrbar ist. Katrin Dinges, Künstlerin und Kunstvermittlerin, schaut sich mit den Besucher*innen weitere Fahnen an: Was machen deren Farben mit uns? Wie beeinflussen sie unsere Identität? Anschließend entstehen in einem kreativen Teil eigene (Kugel-)Kunstwerke, die alle anfassen dürfen.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Anmeldung unter kunstvermittlung@ngbk.de <mailto:kunstvermittlung@ngbk.de>

 

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„Platz Da!“ Frauen mit Behinderungen als Kunstvermittler*Innen

Silja Korn und Katrin Dinges, Zwei unserer blinden Fotograf*Innen nehmen derzeit am Kunstprojekt „Platz Da!“ teil. Katrin schreibt über das Projekt: „Platz da!“ heißt fünf Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen machen Kunstvermittlung! Hintergrund ist, dass bei zeitgenössischer Kunstvermittlung meistens weiße, able-bodied Akademiker*Innen die Angebote durchführen und sowohl bei der Vermittlung als auch Darstellung zeitgenössischer Kunst behinderte Menschen meist nicht berücksichtigt werden“.

Katrin und Silja geben jeweils einen Workshop zu einem Kunstwerk, dass leider aufgrund seiner Fragilität nicht ertastet werden kann. Daher werden unsere Bildbeschreiber*Innen es hier beschreiben.

„Jus Soli – The Right of Soil“

Das von Katrin ausgewählte Werk heißt „Jus Soli – The Right of Soil“ und wurde von Anca Benera und Arnold Estefan aus Rumänien initiiert. Sie haben Fahnen aufgetrennt und aus den Fäden Kugeln hergestellt. Dabei sind sowohl die Fahnen ihres Herkunftslandes Rumänien (rot-gelb-blau) als auch die der Herkunftsländer der Eltern mit eingeflossen. In einem Fall stammen diese aus der Ukraine (blau-gelbe Fahne) und Italien (rot-weiß-grüne Fahne), im anderen aus Ungarn (rot-weiß-grüne Fahne, aber mit horizontalen streifen) und Spanien (rot-gelb-rote Fahne). So sind dann die Farbkombinationen für die Kugeln entstanden. Für eine Kugel haben sie einen Monat gebraucht; die Fäden sind einfach nur zusammen gewickelt, es wurde keine Kleber benutzt.

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Das Kunstwerke von der Seite

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 das Kunstwerk in der Vorderansicht auf einem Sockel mit der Aufrschrift „Bitte nicht berühren / Please don’t touch“.

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Das Kunstwerk von oben

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