Wasserträgerin von Silja

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Hier nochmal ein Foto von Silja aus der Villa Oppenheim:

Bronceplastik Wasserträgerin

Beschrieben von Katrin Heidorn

Wir sehen einen weissen Raum im Hochformat. Mitten im Bild die dunkelbraune Bronzestatue einer nackten Frau auf einem Sockel, ebenfalls aus Bronze. Wir sehen sie von vorn mit ganz leichter Drehung auf ihre linke Seite. Sie hält die Arme ausgebreitet, denn auf ihrem Rücken balanciert sie eine dünne, leicht gebogene Stange, an der an jedem Ende ein Wassereimer hängt. Die Eimer sehen altertümlich aus. Der Boden ist größer als die Öffnung. Sie haben zierliche gebogene Henkel. Die Frau steht leicht gebückt in den Knien, auf einer Art ovalem Stein. Beide Füße nah beieinander und auch die Knie sind geschlossen. Sie beugt sich nach vorn, weil sie einen der beiden Eimer seitlich an diesem Stein vorbei in unsichtbares Wasser taucht. Ihre rechte Hand hält dabei das schlaffe Seil des Eimers in der Mitte der Länge. Die linke Hand hält locker das andere Ende der Stange. Ihr Gesicht ist auf den Eimer gerichtet. Von hinten hängt ihr ein geflochtener Zopf im Bogen über die linke Schulter. Wir sehen ihre kleine rechte Brust spitz als Umriss vor dem weissen Hintergrund. Das Licht fällt von oben auf die glänzende Bronzeoberfläche, die entweder poliert oder lackiert sein muss. So sieht es aus, als wäre die Haut der Wasserträgerin nass und glänzend. Ihre Haltung hat eine graziöse Leichtigkeit. Unter dem Bronzesockel, auf dem sie steht und der zur Statue gehört, sehen wir am unteren Bildrand einen weissen quadratischen Sockel, auf dem die Statue im Raum steht. Rechts am Rand der schmal angeschnittene Arm eines Besuchers mit rot-weiss kariertem Hemd. So können wir die Höhe der Figur auf ungefähr einen Meter schätzen. Sie steht in Hüfthöhe des Besuchers. Rechts neben der geschwungenen Hüfte der Frau hängt hinten an der weissen Wand ein Foto von eben dieser Statue. Sie ist vor schwarzem Grund fotografiert. Das Foto hat ein graues Passepartout und einen schmalen schwarzen Rahmen. Die ganze Figur ist dort etwa so groß wie der Kopf der anderen. Wir sehen also die gleiche Figur zwei mal, und zwar im gleichen Blickwinkel, wie eine Wiederholung. Das irritiert und macht neugierig zugleich. Es gibt Siljas Foto etwas Verblüffendes.

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