Mönchsgeier und Fuchs

Noch ein Bild von Jörg Stemmler. Er hat es hinzugefügt, weil so ein Bild mehr erzählt
als ein einzelner Vogel. Bei dem Streit ging es um das Futter, das ausgelegt war, um die Vögel anzulocken.

Ein Mönchsgeier mit erhobenen Flügeln und ein Fuchs mit gefletschten Lefzen in gegenseitiger Drohgebärde

Bildbeschreibung Oskar Schulze

Majestetisch und angsteinflößend zugleich steht der Mönchsgeier, einer der größten Geier der Welt, vor einem kleinen Fuchs. Dieser befindet sich rechts unten in der Ecke des Fotos, das von dem Naturfotografen Jörg Stemmler aufgenommen wurde. Mit angelegten Ohren und halb geöffnetem Maul guckt der Fuchs zu dem mindestens doppelt so großen Geier auf, der sich, einen halben Meter von ihm entfernt in der Mitte des Fotos vor ihm aufgebaut hat.

Die gewaltigen Flügel, die ein Viertel des gesamten Bildes einnehmen, ausgestreckt und den langen lila-schwarzen Hakenschnabel leicht geöffnet, fokussiert er mit seinen kugelrunden, abgesehen von der hellbraunen Iris pechschwarzen Augen, den Fuchs. Dieser Hat an Beinen, Rücken und Kopf, braunes und am restlichen Körper schneeweißes Fell. Das Gefieder des Mönchgeiers hingegen ist einfarbig dunkelbraun und schimmert leicht in der Sonne, die von rechts in das Bild hinein scheint.

Des Weiteren sieht man die flauschig wirkenden, weißen Federn unter dem Schwanz des Geiers, da das Foto aus einer leichten Froschperspektive aufgenommen wurde. Seine Beine und die Krallen sind hinter einem dichten Federkleid verborgen. Auch die gesamte linke Seite des Geiers bleibt für den Betrachter verdeckt, Markant ist der überwiegend kahle, für Geier typische Kopf. Zudem ist der Kopf im Vergleich zum Körper recht klein und deutlich heller als das restliche Gesicht.

Durch diese Begegnung zwischen Fuchs und Geier, die beide zu einem Kampf bereit scheinen, wird die Friedlichkeit der Umgeung nebensächlich. Denn die grüne Wiese, die von vereinzelten gelben Blumen auf der rechten Seite des Bildes geziert wird, schaut saftig grün und somit recht idyllisch aus. Da der Hintergrund des Bildes verschwommen ist, lässt sich allerdings nicht erkennen, ob sich dort ein Teich oder eine kahle Fläche ohne Gras befindet.

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