Im Blindflug Fotografieren

Füße und Hosenbeine in Bewegung auf Betonboden.

Menschen unterwegs

 

Michaela Hegenbarth arbeitet als Fotografin im Altonaer Museum in Hamburg. Als sie von dem Fotografieworkshop für Blinde im Rahmen der Filmvorführung von „Shot in the Dark“ hörte, wollte sie wissen warum und wie blinde fotografieren. Und welchen Sinn es hat, wenn man das Foto danach nicht sehen kann. Also versuchte sie sich mit Verdunklungsbrille im blind Fotografieren.

Ich habe während des Workshops gemerkt wie schwierig es ist,  nur mit den Ohren zu fotografieren, oder auf Licht und Schatten zu achten mit der Verdunklungsbrille.

Einen Kontakt aufzubauen war nicht so leicht, da ich bemerkte wie sensibel Nichtsehende sind, ich war doch etwas unsicher, da der Blickkontakt fehlte. An Kontaktschwierigkeiten meinerseits liegt es nicht, ich gehe ohne Scheu auf Menschen zu.

 

 

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Licht Fühlen – Gedanken zur Lichtfotografie von Silja Korn

Im Frühjahr 2016 fand im Rahmen unserer Fotoseminare ein Vortrag über altertümliche Fotografiertechnik statt. Da reifte in mir die Idee heran, Porträtfotografie doch mal anders auszuprobieren: Indem ich Licht und dessen Wärme nutze, um Licht zu erspüren. Und zugleich mit der verlängerten Belichtungszeit zu arbeiten.

Während der Veranstaltung griff Karsten das spontan auf, und wir begaben uns in eine dunkle Nische im Flur, wo eine Kamera ausgerichtet – und eine Person vom Feuerzeugschimmer angeleuchtet wurde. Durch die Wärme der Flamme konnte ich  mit den Fingern fühlen, welcher Teil des Gesichts erleuchtet wurde. Durch die lange Belichtungszeit der Kamera, blieb genügend Zeit, genau zu spüren und zu lokalisieren, was sich vom Gesicht im Lichtschatten befindet und was angeleuchtet wird.

 

 

Silja berühlt eine auf einem Stativ stehende Kamera

Das war ein erster Versuch, der mich sehr inspirierte, mich noch tief gehender damit zu befassen, wie das als nicht sehende Person funktionieren könnte? Daraus entstand dann ein neues Fotoprojekt mit Studierenden der Alice Salomon Hochschule in Berlin. Im November 2016 wurde dann das Projekt konkret. Acht Studierende begeisterten sich ebenfalls für das Thema.

Beim ersten der 2 Termine tauschten wir uns darüber aus was ich mir unter Licht –und Wärmefotografie vorstelle und wie ich vorgehen möchte. Für den zweiten Termin hatte eine Studierende ein Atelier organisiert, das wir völlig verdunkelten um im Dunkeln mit verschiedenen Lichtquellen und verlängerter Belichtungszeit zu arbeiten. Es kamen Spiegel, Teelichter, eine Lichterkette mit alten herkömmlichen Glühlampen und ein Kinderlicht mit LEDs zum Einsatz. Jede/r  begab sich mal in die Rolle des Models oder des/der Lichtakteur/in um beide Perspektiven zu erleben.

Die Belichtungszeit war auf 30 Sekunden eingestellt. Dadurch hatten wir nur eingeschränkt Zeit, um mit den Lichtquellen kreativ zu experimentieren, z.B. die Wärme des Kerzen- oder Lichtscheins auf der Haut mal näher oder weiter weg von sich zu spüren. Wir beleuchteten uns selbst und ließen uns beleuchten.

Mit der Zeit stellte sich bei mir ein feineres Gespür ein, ob sich der Lichtschimmer z.B. mehr unterhalb der Nasenspitze oder eher oberhalb der Nasenwurzel befindet. Beim LED-Licht blieb die Lichtquelle für mich leider verborgen, da ich weder etwas auf dem angeleuchteten Bereich noch mit den Fingerspitzen an der Lampe erspüren konnte. Einige der Fotos sind leicht verwischt, verschwommen und eher abstrakt in der Bildkomposition geworden, da wir manche Lichtquellen während der Aufnahme hin und her bewegten.

Eine Person befestigt eine Lichterkette an Silja

Anfang Januar 2017 besuchte ich den Workshop von Sonia Soberats aus den USA. Sie ist eine blinde Fotografin die mit licht malt. Da erhielt ich zum Thema: Licht — Wärme — verlängerte Belichtungszeit neue Erkenntnisse und Einblicke in das Gebiet der fotografischen Lichtmalerei. Sie zeigte, zum Beispiel wie sie mit der LED-Taschenlampe arbeitet.

Zusammenfassend gesagt ist es möglich, relativ selbstbestimmt mit dieser Fotografiertechnik zu hantieren, wenn man mit dem dazugehörigen Handwerk und Equipment vertraut ist. Das heißt, genauer zu planen: Was möchte ich fotografieren? Wie möchte ich die Szene inszenieren? Der Umgang mit der Taschenlampe erfordert etwas Übung ist aber lernbar. Der Trick ist sie nah am Körper des Models entlang zu bewegen. Je langsamer man sie bewegt desto mehr Licht strahlt auf die Fläche. Um zu helle, gleißende Flächen und scharfe Striche zu vermeiden sind schnelle Bewegungen aus dem Handgelenk oft besser.

Als blinde/r Fotograf/In muss man versuchen Umgebung und Lichtquelle so gut wie möglich zu kontrollieren. Dazu gehört auch genau zu wissen, wie es sich mit der Belichtungszeit verhält. Das bedeutet: Ich entscheide selbst, wann ich mit dem Foto beginne und wann es fertig ist. Jedoch benötige ich auf der anderen Seite jemanden, der mir die Kamera ausrichtet, einstellt und den Auslöseknopf der Kamera bedient. Hierzu stellt sich mir die Frage, wie weit ich Hilfe mehr und mehr minimieren kann, sodass ich auf weniger Assistenz zurückgreifen könnte? Das wird die Zukunft zeigen, denke ich!

Bildschirm mit einem Foto auf das von rechts eine Hand zeigt

In der Ausstellung ist eine Auswahl der Fotos zu betrachten, die im Fotoprojekt mit den Studierenden der ASH Berlin entstanden sind.

Silja Korn Januar 2017

Fotos: Guido Korn

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100 Meisterwerke: 26. „Louise Bourgeois“ von Robert Mapplethorpe

Louise Bourgeois

Die Schwarzweiß- Fotografie wurde 1982 von dem amerikanischen  Fotografen und Künstler Robert Mapplethorpe aufgenommen und ist ein Portrait der Französisch –Amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois. Auf dem Bild ist sie 72 Jahre alt. Sie steht oder sitzt vor einem einheitlich grauen Hintergrund und ihr  Oberkörper ist bis zur Taille zu sehen. Sie befindet sich etwas nach rechts gedreht in der rechten Hälfte des Bildes und schaut direkt in die Kamera.

Louise Bourgeois trägt graumelierte, längere Haare, die sie zurückgebunden hat, der Zopf ist aber nicht zu sehen. Sie hat einen lockeren Seitenscheitel auf der linken Seite. Sie lächelt verschmitzt und fast frech in die Kamera und ihr Gesicht scheint von der rechten Seite beleuchtet zu sein. Durch die Beleuchtung entsteht ein leichter Schatten auf der linken Seite ihres Gesichts. Dieser beginnt am Ende ihres Auges und zieht sich über Wange und ihr linkes Ohr bis zum Kinn, wo er dunkler ist. Ihre hellen Augen sind etwas  zusammengekniffen und lachen mit. Durch ihr Lächeln sind ihre Zähne  teilweise sichtbar.

Sie hat ein ovales Gesicht mit einer hohen Stirn mit vielen kleinen Falten und vielen Lachfalten um die Augen. Ihr rechtes Ohr ist durch die Drehung ihres Kopfes nicht zu sehen. Ihre Nase ist lang und schmal und sie hat kurze geschwungene Augenbrauen. Sie sieht freundlich, frisch und irgendwie beeindruckend aus.

Sie trägt eine sogenannte Affenfelljacke. Dies ist eine schwarze Felljacke aus glattem, mattem  Kunstfell. Die Haare des Kunstfells sind etwa zehn Zentimeter lang. Die Ärmel der  Jacke reichen bis zu den Handgelenken und der Kragen bedeckt ihren kompletten Hals. Der linke Arm hängt gerade herunter und die Hand ist nicht mit auf dem Bild.

Der rechte Arm ist angewinkelt und unter dem Arm hält sie eine etwa fünfzig Zentimeter große Penisplastik. Die Spitze des Penis‘ zeigt nach rechts und die Hoden ragen wie zwei Bälle übereinander hinter ihrem Ellenbogen bis zum linken  Bildrand hervor. Mit ihrer rechten Hand hält sie die Spitze des Penis‘ fest. Es sind nur der Daumen und der Zeigefinger zu sehen.

Bei der Penisplastik handelt es sich um die Skulptur „Fillette“ die die Künstlerin selbst 1968 anfertigte. Die Plastik wirkt wie aus Bronze gegossen, ist aber mit Latex überzogen, Sie ist braun und hat eine feine, fast aderige Struktur. Die Farbe lässt sich allerdings in der schwarz-weiß- Fotografie schwer bestimmen. Die Art wie sie die Skulptur hält soll an die Art erinnern, wie in Frankreich Baguettes getragen  werden.

Bildquelle: pinterest

Text: Jana Marie Schmidkunz-Gereke

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#FotoOtoSommer – Foto-Wettbewerb für blinde und sehbehinderte Menschen

Der Initiator Publicis Pixelpark GmbH schreibt dazu:

Fotografiere Deinen Sommer und teile ihn mit der ganzen Welt. Mit der App FotoOto bekommen eure Bilder einen eigenen Soundtrack und werden so zu einzigartigen Erinnerungen. Das wollen wir mit einem Wettbewerb feiern. Und so könnt ihr mitmachen.

Mitmachen

Bis zum 17. September könnt ihr eure Sommer- Momente mit uns teilen. Einfach Momente mit FotoOto festhalten und sie mit Hashtag #FotoOtoSommer auf Facebook oder Instagram posten oder mailen an fotooto@publicispixelpark.de <mailto:fotooto@publicispixelpark.de>  – schon seid ihr dabei.

Damit alle Teilnehmer die gleichen Chancen haben, ist die Qualität des Fotos für die Bewertung zweitrangig. Im Fokus des Wettbewerbs steht der schönste hörbare Moment des Sommers – nicht die visuelle Gestaltung des Bildes selbst.

Am 22. September 2017 feiern wir mitten in Hamburg die besten Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung inklusive feierlicher Preisverleihung.

Preise:

Auf den Sieger oder die Siegerin wartet ein neues iPhone 7. Aber auch die Zweit- und Drittplatzierten sollen belohnt werden – mit Gutscheinen für den App Store. Außerdem werden ihre Fotos samt Soundtrack Teil der nächsten FotoOto-Kampagne.“

Die App

FotoOto kann für iPhone und Co. im App-Store kostenlos heruntergeladen werden. Man kann Fotos aufnehmen oder aus den gespeicherten Fotos auswählen. Eine Bilderkennungssoftware ermittelt, was auf dem Foto ist, z. B. „Eine Frau in einem Zimmer“. Dieser kurze Text wird in Brailleschrift über das Bild gelegt, wobei einzelne Punkte in den Farben des Fotos immer wieder groß aufbloppen. Im nächsten Schritt wird jeder Farbe auf dem Foto ein bestimmter Klang zugeordnet und alle Klänge werden zu einem Sound zusammengemischt. Schließlich kann man noch eine Audioaufnahme hinzufügen, z. b. die Geräusche des aufgenommenen Motivs oder einen Sprachkommentar.

Mit dem Schalter „Teilen“ kann man das Foto mit Brailleüberblendung, Musiksound und eigener Audioaufnahme per Mail. WhatsApp, Facebook o.ä. versenden. Es wird dann eine kleine Videodatei erzeugt.

Infos

Weitere Infos unter www.fotooto.de

und zum Wettbewerb unter www.fotooto.de/wettbewerb

 

 

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Führung: „Face to Face“ – Museumsnacht im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

16. September 2017

Tangorhythmen in der Empfangshalle, Skurilles mit dem Mimenmeister Ralf Herzog in der Sonderausstellung „Das Gesicht“ und noch mehr Geheimnisvolles, das sich normalerweise hinter gut verschlossen Türen verbirgt: Die Museumsnacht im Deutschen Hygiene-Museum bietet großen und kleinen Besuchern nicht nur in den Ausstellungen zahlreiche Gelegenheiten, Neues zu entdecken, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen, oder einfach nur bei Live-Musik zu entspannen.

Spezielle Erkundungstouren führen hinter die Kulissen des Museums, in das Sammlungsdepot, die Werkstätten oder die technischen Bereiche des Museums, bei denen unter anderem der Museumsdirektor Prof. Klaus Vogel seine Lieblingsobjekte präsentieren wird.

Führung für Blinde

Im Rahmen der Museumsnacht am 16. September 2017 findet eine Führung für blinde und sehbehinderte Menschen durch die AUSSTELLUNG „Mit anderen Worten“ zwischen 19 und 20 Uhr statt.“

Karten:

Wann: 16. September 2017, Samstag, 18 bis 1 Uhr

Eintritt: Einzelkarte: 13 €, Ermäßigungsberechtigte: 9 €

Kartenvorverkauf: Familienkarte: 28 €

(für 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder unter 14 J.) Kinder unter 6 Jahren: frei!

(Quelle: Ramona Buhler, Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, Stiftung Deutsches Hygiene-Museum)

 

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„stark! behindert“ – Film- und Diskussionsreihe in Leipzig

„stark! behindert“ – Eine Film- und Diskussionsreihe zu Behinderung und Selbstbestimmung (22.8. – 12.9.2017)

Medien mögen Geschichten über Menschen mit Behinderung, die „trotz“ ihrer Behinderung das Leben „meistern“: studieren, arbeiten gehen, sich verlieben, begehren, eine Familie gründen, Musik machen, Kunst schaffen. Dass alles das mit, nicht „trotz“, Behinderung möglich ist, darauf möchte die Film- und Diskussionsreihe „stark ! behindert“ des Antidiskriminierungsbüros Sachsen e. V. aufmerksam machen. Sie wird an regelmäßigen Terminen im August und September in der naTo / Cinémathèque Leipzig e. V. (Karl-Liebknecht-Str. 46, Leipzig) stattfinden und wir möchten Sie schon heute herzlich dazu einladen.

Ein wichtiger – und für den Raum Leipzig einmaliger – Aspekt ist die barrierearme Gestaltung der Filmabende. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich und die Filme werden kostenfrei zu sehen sein.

Alle Details zur Barrierefreiheit, insb. zur Audiodeskription, werden rechtzeitig auf der Homepage des Antidiskriminierungsbüros und auf Facebook bekannt gegeben.

Die Filmabende im Überblick

Dienstag, 22.8.2017 – 19:30 Uhr – Be my Baby (Spielfilm), anschließend Gespräch mit der Protagonistin des Films Carina Kühne

Dienstag, 29.8.2017 – 19:30 Uhr – Louisa (Dokumentation), anschließend Gespräch mit der Protagonistin des Films

Dienstag, 5.9.2017 – 19:30 Uhr – Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet? (Animationsfilm), anschließend Gespräch mit LunA – Leipzig und Autismus e.V.

Dienstag, 12.9.2017 – 19:30 Uhr – Sins Invalid: An Unshamed Claim to Beauty in the Face of Invisibility (Dokumentation), anschließend Gespräch mit der Sozialwissenschaftlerin Christiane Hutson

Den vollständigen Artikel können Sie hier http://t1p.de/ywby nachlesen.

Kontakt

Antje Barten: antje.barten@adb-sachsen.deKatharina Scholz

katharina.scholz@adb-sachsen.de

Tel.: 0341 3039-492, Fax: 0341 3039-971

www.adb-sachsen.de

(Quelle: Katharina Scholz, Antidiskriminierungsbüro Sachsen e. V.)

 

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OSTRALE – 11. Internationale Ausstellung Dresden mit Audio Guide

Geöffnet: 28.7. – 01.10.2017

Die OSTRALE – Biennale ist die drittgrößte Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Sie ist keine Verkaufsausstellung per se, was uns die Freiheit gibt, abseits des Marktgeschehens gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren. Die Leitgedanken der OSTRALE wie friedlichem Miteinander, Akzeptanz des Fremden/ Unbekannten, respektvollem Umgang miteinander, religiöser Vielfalt, Internationalität spiegeln sich in den Ausstellungen stetig wieder.

[…]

Begleitend zur Ausstellung bieten wir ein umfangreiches Rahmenprogramm (Musik, Tanz, Performance, etc.) an. Die barrierefreie Infrastruktur, eine Blinden- und Hörgeschädigten-APP sowie gezielte Workshops mit spezieller Zielgruppenbeteiligung ermöglichen eine soziokulturelle Beteiligung.

Kunst für alle Sinne erfahrbar machen

Die OSTRALE hat in diesem Jahr eine APP (AllSense-App) programmieren lassen, in der Sehbehinderte Menschen die Kunstwerke der diesjährigen OSTRALE Ausstellung für zeitgenössische Kunst erleben können.

Audioguide, Beschreibungen, Leitsysteme vor Ort. Erleben Sie 27 Kunstwerke der OSTRALE Biennale 2017 in einer Tour: Hören, Fühlen, Tasten, Riechen. Ein Leitfaden für Blinde, Sehende und alle, die im Dunkeln besser sehen und wahrnehmen lernen wollen. Auf der OSTRALE täglich außer Montag von 11 bis 19 Uhr.

Willkommen unter Gleichen – Wahrnehmung einer anderen Sicht. Kunst für die weiteren Sinne.“

(Quelle: Katja Siepmann, Marketing, Schneider + Partner GmbH)

(Quelle: www.ostrale.de/de/OSTRALE/Biennale-2017.html)

 

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Abstimmen für das Projekt „Platz Da!“ noch bis 18. August.

Hallo Leute,

unser Projekt „Platz da!“ hat es in die erste Runde vom Social Impact Lab geschafft! Falls wir unter die ersten 15 kommen, kriegen wir Know-How-Förderung, und Beratung. Das wäre eine große Hilfe für die Weiterführung des Projekts. Bis zum 18. August könnt ihr unter folgendem Link für uns abstimmen:

https://voting-socialimpact.eu/Startery_Professional_Juli_2017

Dort ist eine Liste aller beteiligten Projekten. Ihr müsst recht weit runterscrollen, um zu dem Projekt zu kommen. Leider ist die Liste nicht nach der Höhe der Stimmen sortiert. Wenn ihr den Namen anklickt, gibt es auch weitere Infos zum Projekt. Unter dem Namen ist ein Button zum Abstimmen mit der aktuellen Stimmzahl.

Nach dem anklicken müsst ihr noch eure E-Mailadresse angeben und die AGB akzeptieren.

Was ist „Platz da?“

Wir sind fünf Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen (z.B. lind, Taubblind, Schwerhörig, Körperliche Einschränkung, Lerneinschränkung), die mit den unterschiedlichsten Kunstformen arbeiten (z.B. Fotografie, Lyrik, Tanz, Modeschmuck)

Wir organisieren Kunst-Vermittlung in der NGBK – Neue Gesellschaft für bildende Kunst. Dort zeigen wir den Besucher’innen in selbst gewählten Formaten unsere Sicht auf die Kunstwerke und Ausstellungen. Initiiert und geleitet wird das Projekt von Stefanie Wiens. Sie hat schon mehrere Arbeiten zum Thema inklusive Kunst im Museum für alle geschrieben und unterstützt uns aus fachlicher Sicht bei den Vermittlungs-Angeboten.

Wer mehr wissen will kann unseren Blog besuchen:

https://platzda2017.tumblr.com/

Wir sind auch bei Facebook und auf der seite der NGBK zu finden.

Also, ran an die Tasten!

Stimmt ab für Platz da! Noch bis 18. August.

Viele Grüße und danke für eure Unterstützung,

Katrin Dinges

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Sonnenaufgang über den Dächern Berlins von Katrin Dinges

begrünte Balkonbrüstung, gegenüber ein Häuserblock und hellblauer Himmel

Hey Leute,

hier kommt ein Foto zum Beschreiben aus meinem Best-of-Ordner. Es wurde 2014 auf meinem balkon aufgenommen und von der Kurz-Beschreibung meiner Assistentin her gefällt es mir sehr gut, so dass ich gern Details wissen würde. Ich habe damals versucht, die Sonne direkt zu fotografieren und mich an der wärme- und Lichtempfindung orientiert.
Bin gespannt, was ihr da seht und ob es mit meiner Vorstellung übereinstimmt!

Liebe grüße,

Katrin

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„Fragwürdiges“ von Mary Hartwig

Wurzeln vor schwarzem Hintergrund

 

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