STATUS: TEILWEISE NOCH ZU BESCHREIBEN
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Hier, liebe Bildbeschreiber,
haben wir nun gleich eine ganze Serie von Fotos, eine Bildergeschichte. Eine blinde Frau träumt, ein Fotomodell zu sein. Bzw. eigentlich ist das die Vorgeschichte. Vor einiger Zeit nämlich erzählte mir Ilka, die vor ihrer Erblindung Malerin und Comic-Zeichnerin war, daß sie selbst auch gern einmal Modell gestanden hätte.
In unserer Geschichte spielt sie jetzt ein Model und spätestens seitdem Kitsch-Nation, das Modelabel, das die Kleider gemacht hat, mit ihren Bildern geworben hat, ist sie es auch. Allerdings existiert die Geschichte für Ilka selbst bislang nur in ihrer Vorstellung, sagen wir ruhig ebenfalls wie eine Art Traum. Solange nämlich, wie ihr die Bilder nicht beschrieben worden sind. Wir brauchen eure Hilfe!
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Un Mannequin
Von und mit:
Ilka Eberle
Georgina Philp, Tänzerin
Miri Kämpfer (Kitsch-Nation), Modedesignerin
Beatrice Mendelin, Maskenbildnerin
Jörg Möller und Karsten Hein, Fotografen
Schauplatz der Geschichte ist der berühmte Teréz Körút in Budapest, der “Boulevard der Bräute”. Dicht an dicht reihen sich hier heute die Showrooms der Brautmodengeschäfte und in den Hinterhöfen die Modeateliers und Fotostudios. Bitte seht selbst:
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Un Mannequin Seite 01
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Un Mannequin Seite 02
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Un Mannequin Seite 03
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Un Mannequin Seite 04
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Un Mannequin Seite 05
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Un Mannequin Seite 06
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Un Mannequin Seite 07
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Un Mannequin Seite 08
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Un Mannequin Seite 09
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Un Mannequin Seite 10
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Un Mannequin Seite 11
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Un Mannequin Seite 12
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Un Mannequin Seite 13
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Un Mannequin Seite 14
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Un Mannequin Seite 15
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Un Mannequin Seite 16
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Un Mannequin Seite 17
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Un Mannequin Seite 18
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Un Mannequin Seite 19
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Un Mannequin Seite 20
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Un Mannequin Seite 21
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Un Mannequin Seite 22
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Un Mannequin Seite 23
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Un Mannequin Seite 24
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Un Mannequin Seite 25
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Un Mannequin Seite 26
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Un Mannequin Seite 27
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Un Mannequin Seite 28
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Un Mannequin Seite 29
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Un Mannequin Seite 30
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Un Mannequin Seite 31
BESCHREIBUNGEN:
Seite 1, Beschreibung von Charlotte:
Das Bild zeigt ein farbiges Foto, das auf ein Blatt Papier aufgeklebt ist, es könnte auch eine Seite in einem Buch sein, denn man sieht Schatten von mehreren Seiten am Rand. Das Foto ist unregelmäßig ausgeschnitten, rechts und oben ist der weiße Rand breiter, so als ob es aus einem größeren Bogen mit mehreren Fotos herausgeschnitten worden. Am Rand sind einige flüchtige blaue Kugelschreibermarkierungen zu sehen, die rechts über den Rand hinauslaufen – als wäre das ganze Teil einer größeren Skizze, die auf einem anderen Blatt weitergeht.
Unter dem Bild steht in verblasster, schwarzer Handschrift der Schriftzug “Un Mannequin”
Das Foto ist vertikal in zwei Hälften aufgeteilt. Der Blick wird sofort auf die linke Seite gezogen. Dort sieht man eine blasse, elegante Frau mit einer schimmernden weißen Bobfrisur-Perücke und doppelter Perlenkette. Sie trägt einen langen, weiten Reifrock in der gleichen perlweißen Farbe mit einem schwarzen trägerlosen Oberteil. Die Hände und Arme stecken bis über die Ellbogen in schwarzen Handschuhen, die die Frau vor der Brust überkreuzt hält. Die Hände liegen an den Schultern, die Geste wirkt zart, distanziert und introvertiert. Die Frau hat den Blick abgewendet und den Kopf und die Augen gesenkt.
Eine leichte Spiegelung und ein Schriftzug in Schwarz und Gold im Vordergrund zeigt, das sich die Frau hinter einer Schaufensterscheibe befindet. Ist es vielleicht sogar eine Schaufensterpuppe?
Auf der rechten Bildhälfte ist im Vordergrund ein Teil einer schmutzigen hellgrünen Stahltür mit Schloss, aber ohne Klinke zu sehen. Darauf ist ein schwarzer Kasten mit einem Tastenfeld zur Eingabe eines Zahlencodes angebracht. In einem leeren Display leuchtet ein rotes Standby-Licht.
Darüber und darunter sind große rot-weiße Tafeln angebracht. Auf der oberen ist ein Pfeil zu sehen, der direkt auf die Frau zeigt. Man erkennt Teile einer Internet-Adresse, die mit www.vip- beginnt.
Das ganze Bild wirkt zugleich altmodisch und modern. Auf dem Schriftzug auf der Glasscheibe ist das Jahr 2005 zu lesen.
Seite 2, Beschreibung von Charlotte:
Das zweite Bild ist offensichtlich eine digitale Collage. Auf einem Foto mit einem Straßenzug überlagern sich mehrere Einzelfotos, es ist nicht einfach die Ebenen auseinanderzuhalten. Anscheinend sind Details aus der Straßenansicht vergrößert und in den Vordergrund kopiert worden.
Im Zentrum der Collage steht ein Schild mit der Aufschrift “Teréz krt.”, der Name einer Straße in Budapest die als “Boulevard der Bräute” bekannt ist.
Verschwommen erkennt man eine belebte Straße mit Geschäften und Schaufenstern. Männer und Frauen flanieren im Dämmerlicht darauf entlang. Aus den beleuchteten Fenstern fällt Licht auf die Straße. Kahle Bäume recken sich in einen grauen Himmel, die Menschen tragen warme Jacken und Mäntel…es scheint Winter zu sein, aber es liegt kein Schnee. Ein älterer Mann ordnet Waren in einem aufgeklappten Schaufenster. Auf der Straße stehen Werbetafeln, auch über den Fenstern sind bunte Schilder angebracht und ragen in die Straße hinein. Ein Aufsteller wirbt für ein Second Hand Geschäft, ein Schild das an einer Kette hängt zeigt Spielkarten, verschwommene Jetons und die rosa Aufschrift “Poker Bolt”. Alle anderen Schilder zeigen junge Frauen in Brautkleidern, weisen auf “Szalons” hin und versprechen “Magic Moments”. Die strahlenden Bräute auf den Fotos stehen im harten Kontrast zu der abblätternden Farbe einer alten Tür und dem schadhaften Bodenbelag der Straße. Die Exklusivität der Werbebotschaften will nicht recht zur schäbigen Umgebung passen, und auch die Menschen auf der Straße wirken eher einfach.
Ende Beschreibungen
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